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Die Leistungen akademischer Forschung steigern nicht nur das Ansehen der Lehrenden, sie erzeugen auch eine anregende Atmosphäre für die Lernenden und tragen zum internationalen Ruf der Universität bei. Aus diesen Gründen betreibt die TKU nun schon seit vielen Jahren eine auf die einzelnen Colleges zugeschnittene Infrastruktur zur Förderung der Forschung. Projekte in zentralen akademischen Disziplinen wurden gefördert, die unterschiedlichsten Einrichtungen zur Stärkung der Forschung wurden bereitgestellt, die Anwendung von Forschungsergebnissen wurde unterstützt, die Zusammenarbeit zwischen dem akademischen Bereich und der Industrie organisatorisch erleichtert.

Wind Engineering Research Center(WERC-TKU)

Zentrum für Windenergie (WERC-TKU)

Das 1998 gegründete Forschungszentrum für Windenergie ist das führende Institut seiner Art in Taiwan. Es hat sowohl eine akademisch-theoretische als auch eine praktische Zielstellung für Ingenieure. Zu den bisher bearbeiteten Themengebieten gehören die Aerodynamik großer Gebäude, die von Kalbelbrücken und weitgespannten Dachkonstruktionen, die Sicherung gegen winderzeugte Vibrationen, das Studium der Belüftung von Gebäuden und urbanen Räumen, die Durchführung von Tests im Windkanal, die Simulation von CFD-Prozessen, die Entwicklung relevanter Informationstechnologien und die Ausarbeitung von Windcodes.  Innerhalb der letzten zehn Jahre ist das Ansehen des Zentrums ständig gewachsen. Es hat für unterschiedliche Einrichtungen des Staates Forschungen durchgeführt, darunter etwa den Nationan Science Council (NSC) und das Architecture and Building Research Institute (ABRI). Darüber hinaus wurden zahlreiche internationale Tagungen und Workshops durchgeführt. Tests im Windkanal haben für unterschiedliche Regionen das Wohlbefinden von Fußgängern erkundet, ein vom Zentrum erarbeitetes System von Windcodes hat in Taiwan verbreitete Anwendung gefunden. Das Zentrum strebt an, diese positive Entwicklung seiner Arbeit fortzusetzen und Forschungs- sowohl als auch Ingenieurleistungen von internationalem Rang zu entwickeln.

 

Center for Water Resources Management and Policy Research

Zentrum für Wasserressourcen-Management und Wasserwirtschaftspolitik

Eingerichtet im Jahr 1999 dient das Zentrum für Wasserressourcenverwaltung und Wasserwirtschaftspolitik als Beratungsinstitut der Regierung. Um der Regierung, der Industrie und der Öffentlichkeit präzise Praktiken, Strategien und Sachwissen über Wasserressourcen, zusätzlich zur Sammlung von Fachinformationen, zu liefern, konsultiert das Zentrum auch Experten aus den Gebieten Sozial-, Wirtschaft- und Politikwissenschaften sowie Jura. Seit seiner Gründung ist das Zentrum vom Nationalen Wissenschaftsrat (NSC), dem Sachverständigenrat für Landwirtschaft und dem Amt für Wasserressourcen des Wirtschaftministeriums bereits zur Durchführung von mehr als zweihundert Forschungsprojekten beauftragt worden. Im Jahre 2001 erbrachte eine durch das  Amt für Wasserressourcen des Wirtschaftsministeriums durchgeführte Evaluation, dass Tamkangs Zentrum für Wasserressourcen-Management und Wasserwirtschaftspolitik die erste Stelle unter den acht ihm angeschlossenen Forschungszentren einnimmt.

 

Program in Robotics Engineering

Zentrum für intelligente Automatisierung und Robotik

Die Angehörigen dieses 2011 eingerichteten Zentrums sind Experten der Abteilungen für Elektrotechnik, Elektromechanik, Computerwissenschaften und Informationstechnik. Organisatorisch ist es, wie alle anderen interdisziplinären Zentren auch, dem Büro für Forschung und Entwicklung zugeordnet. Das Zentrum hat die Aufgabe, die Aktivitäten an der TKU mit der nationalen Entwicklungsstrategie der Industrien für intelligente Automation in Taiwan zu koordinieren. Es soll die Ressourcen und die fachlichen Erfahrungen der TKU auf das Ziel hin integrieren, einen Beitrag zur Forschung und Entwicklung in diesem Sektor zu leisten und damit die Konkurrenzfähigkeit Taiwans im Bereich der Automation und der Robotik zu steigern. Hauptaufgaben des Zentrums neben der Forschung und Entwickluing sind die Ausbildung des entsprechenden Fachpersonals, die Planung und Durchführung von Projekten in Zusammenarbeit mit der Industrie, die Förderung des akademischen Austauschs sowohl innerhalb Taiwans als auch auf internationaler Ebene und Beratung bei konkreten Projekten der industriellen Automatisierung und Robotik. Forschungsschwerpunkt des Zentrums ist die Ausarbeitung von Konstruktionsmodellen, die  das Wissen und die Erfahrungen in den Bereichen Mechatronik, Robotik, Künstliche Intelligenz (AI), maschinelle Wahrnehmung und Perzeption, maschinelles Lernen, maschinelles Sehen, eingebettete Systeme, Mensch-Maschine-Interface, Informationskontrolle und Systemsteuerung so verknüpfen und nutzen, das sich hieraus neue Technologien entwickeln. Angestrebtes Ziel des Zentrums ist eine langfristige Zusammenarbeit mit dem National Science Council (NSC), dem Wirtschaftsministerium und Partnern in der Wirtschaft, um neue Technologien nicht nur zu entwickeln, sondern bis zur Marktreife zu bringen, so dass sie als neuer Wachstumsmotor für Taiwan fungieren können.

 

Center of Resources for the Blind

Hilfsquellenzentrum für Blinde

Im festen Glauben an eine diskriminierungsfreie Ausbildung hat Dr. Clement C.P. Chang, der Gründer der Tamkang Universität, bereits 1969 in beispielloser Weise sehbehinderte Studenten an der Chinesisch-Abteilung aufgenommen. Anhand der Richtlinien und mit der Unterstützung des Erziehungsministeriums (MOE) widmet sich Tamkang seither der Erforschung und Entwicklung von anpassungsfähigen Computersystemen für Sehbehinderte: von der Hardware des "Braille Touchscreens" über den "Intelligenten Akustik-Synthesizer" zur Software für den "Chinesisch-Braille Zwei-Wege-Sofort-Übersetzer" und der "Buch-ohne-Wörter Eingabemethode" bis hin zu Anwendungen wie dem "Training anpassungsfähiger Computersysteme für Sehbehinderte", der Einrichtung und Pflege der Website für Sehbehinderte, der auf dem Chinesischen basierenden elektronischen Bibliothek (E-Library) für visuell Beeinträchtige, einem Beratungsservice und einer Lernhilfezentrale für sehbeeinträchtigte Collegestudenten. Mithilfe dieser Entwicklungen wird es sehbehinderten Studierenden ermöglicht zu lesen, zu schreiben und im Internet zu surfen, indem sie die genannten anpassungsfähigen Computersysteme benutzen. Die Technologie hilft ihnen nicht nur beim Lernen, sondern bietet ihnen außerdem eine gute Grundlage für ihre späteren Jobchancen. Um diese weiter zu verbessern, hat das Zentrum damit begonnen, Arbeitskontakte in den öffentlichen Sektor, die Industrie und unterschiedliche soziale Einrichtungen und Gruppen zu knüpfen. Im Jahr 2009 richtete die TKU in Zusammenarbeit mit Telekommunikations-Industrie das erste Service-Zentrum ein, das ausschließlich Blinde beschäftigt. In Zusammenarbeit mit der Regierung von Taipei City etablierte man ein Service-Zentrum, das Anfragen bearbeitet, die über die Bürger Hotline 1999 eingehen. Die TKU bietet im Rahmen all dieser Bemühungen Trainingsprogramme an, sie führt Beratungen durch, analysiert Geschäftsmodelle, entwickelt besondere Technologien für Blinde und stellt Praktikantenplätze zur Verfügung. Seit August 2012 ist das Service-Team bei der Stadtverwaltung aktiv. Es ist dies eines der Beispiele, die deutlich machen, wie effektiv die Zusammenarbeit zwischen dem akademischen Bereich, der Industrie und der Verwaltung sein kann.

 

e-Calligraphy System

Zentrum für Europastudien

Das Studium Europas und der Europäischen Union hat an der Tamkang Universität bereits eine lange Geschichte. Das Zentrum für Europastudien hat nicht nur die Aufgabe, diese Studien innerhalb der Universität zu integrieren, es soll auch die Wahrnehmung Europas innerhalb Taiwans verstärken. Es führt eigenständige Forschungsprogramme durch, ist zuständig für die Beurteilung externer Forschungsprogramme und führt in Zusammenarbeit mit dem Graduierteninstitut der TKU für Europastudien und der Vertretung der EU in Taiwan Veranstaltungen der unterschiedlichsten Art durch, so etwa Vortragsreihen, Foren und internationale Tagungen. Zwei dieser Veranstaltungen sind inzwischen weithin bekannt, die EU Summer School und die alljährliche EU Week.

Innovative Center for Cultural and Creative Industries (ICCCI)

Innovationszentrum für Kultur- und Kreativindustrien

Das Innovative Center for Cultural and Creative Industries, bekannt auch unter dem Namen Culture and Creative Center, gilt als Brückeninstitution der TKU zu all den Bereichen der Wirtschaft, in denen es auf Kreativität ankommt. Studenten haben hier die Möglichkeit, praktische Erfahrungen zu sammeln, die für eine Karriere in diesem Sektor von großem Nutzen sind. Das Logo des Zentrums verknüpft die chinesischen Schriftzeichen für Lanze und Schild. Die Lanze symbolisiert Kreativität, der Schild Kenntnisse und Wissen. Das Zentrum nutzt beides um Universität und Wirtschaft, aber auch die Humanwissenschaften und die Naturwissenschaften miteinander zu verbinden. Es führt hierzu Forschungsprojekte durch, deren Ergebnisse einen Beitrag in einzelnen Industrien leisten sollen. Zu den Aktivitäten des Zentrums gehören aber auch beratende und assistierende Programme.  Zur Zeit arbeitet man daran, eine Plattform einzurichten, die Verknüpfungen zwischen der Universität und den Kreativindustrien weltweit erleichtern soll. Taiwanische Unternehmen werden diese Plattform nutzen können, um sich besser als bisher auf dem globalen Markt der Kreativindustrien zu positionieren.

 

e-Calligraphy System

Kalligraphie-System

Im Rahmen einer interdisziplinären Forschung hat die Tamkang Universität die Schreibmethodik traditioneller Kalligraphie durch die Entwicklung eines elektronischen Kalligraphiesystems abgewandelt, das Kalligraphie ohne die vier sogenannten "Kostbarkeiten des Studiums" - nämlich Papier, Schreibpinsel, Tintenstein und Tuschestab - ermöglicht. Mit einem "e-Pinsel" können Nutzer des Systems auf einer digitalen Tafel mit verschieden großen und dicken Pinseln schreiben. Das System ist mit Power Point, Video- und Audioaufnahmen und anderen Multimediafunktionen kompatibel. Es kann außerdem für Lehrzwecke eingesetzt werden, wie etwa zur Unterstützung von Dozenten bei arithmetischen oder grammatischen Analysen sowie Erklärungen und Korrekturen. In unterschiedlichen Sprachen verwendbar, erweist es sich bei Kursen in den unterschiedlichsten Fächern als sehr nützlich. Es ist eine der Neuerungen, an denen die weitreichenden Möglichkeiten des elektronischen Zeitalters auf den ersten Blick deutlich werden.