Auf der FIRA-Robot-Weltmeisterschaft haben die Teams viermal Gold, einmal Silber und dreimal Bronze gewonnen

Post Date: 2017/2/1
Professor Weng Qingchang, Assistenzprofessor Li Shian und Postdoc Liu Zhicheng von der Abteilung für Elektronische Ingenieurswissenschaften der Tamkang Universität sind die drei führenden Forscher für Robotics. Sie sind mit ihren Teams vom 14. bis zum 18. Dezember nach Peking aufgebrochen, um an der „21. FIRA 2016, dem Weltcup des Roboterfußballs“ teilzunehmen. Die Teams haben bei der „RoboSot“ und dem „HuroCup“ sehr gute Leistungen gezeigt und hat insgesamt viermal Gold, einmal Silber und dreimal Bronze gewonnen. Seit 2003 hat das Team bei der „RoboSot“ zwölfmal den Weltchampionship im „Soccergame“ errungen und elf Jahre hintereinander den Championship gehalten. Im „HuroCup“ hat das Team neunmal den Weltchampionship im „Allround“ gewonnen und drei Jahre hintereinander gehalten.

Weng Qingchang konnte bei dem Wettbewerb beobachten, dass viele von Ländern gesponserte Schulen und Forschungsorganisationen Roboter entworfen haben. „Deshalb waren bei der diesjährigen FIRA viele Teams anwesend und im Vergleich zu den vorherigen Jahren ist das Niveau sehr gestiegen. Aber dieses Jahr ist bei dem Wettbewerb viel passiert. Viele Roboter sind ins Wanken geraten, weil der Boden nicht eben war. Veränderte Spielregeln haben die Strategie der Teams beeinflusst. Zudem gab es ein starkes Störsignal per Computerfernbedienung. Glücklicherweise haben die Teammitglieder schon oft trainiert und sind nicht so oft in Krisensituationen geraten. Sie haben die Köpfe zusammen getan und haben die Schwierigkeiten überwunden und alle unerwarteten Situation gelöst. Gleichzeitig sind sie stabil geblieben und haben jeden Wettbewerb gemeistert. Das bekommt Anerkennung.“

Bei dem „RoboSot“ hat das Team den ersten Preis im „Soccer Game“, in der „Localization Challenge“ gewonnen. In der „Passing Challenge“ hat es den dritten Preis bekommen. Insgesamt zweimal Gold und einmal Bronze. Mit jedem Jahr steigt die Herausforderung des Wettbewerbs und die Fähigkeiten des Teams werden geprüft. Um an dem Wettbewerb teilzunehmen hat das Team einen Fußballroboter der fünften Generation benutzt und einen neuentwickelten Fußballroboter der sechsten Generation: „Meixi“ und „Neimaer“. Bei der Entwicklung der Roboter hat man ein Imagesystem, einen Strategieplan und wireless Communication sowie Hardwaredesign und einen elektrischen Kreislaufplan kombiniert. Der Teamleiter Huang Shengbo (im zweiten Jahr des Masterprogramms) sagte: „ Ich habe seit dem dritten Jahr im Bachelorprogramm an der Forschung und Entwicklung der sechsten Generation von Robotern mitgewirkt. Man musste innerhalb von zwei Jahren viel verändern und aufrüsten, sodass es uns mit Freude erfüllt, nun den ersten Preis zu gewinnen. Wir danken den studentischen Leitern für ihre Erfahrung und den mitwirkenden Studenten für ihre aktive Unterstützung. Außerdem danken wir den Lehrern, dass sie unentwegt für finanzielle Unterstützung und eine Plattform gesorgt haben, sodass wir uns sorgenfrei der Forschung und Entwicklung widmen konnten. Durch diesen Wettbewerb haben wir die Wichtigkeit der entschlossenen Stabilität verstanden. Ich glaube alle werden an diesem Konzept festhalten, um das Team immer besser zu machen.“

Beim „HuroCup“ war das Ergebnis hervorragend. Man hat aufgrund der eigenen Entwicklung eines humanoiden Roboters der zehnten Generation den ersten Preis im Gewichtheben, den zweiten Preis beim Heben und Tragen den dritten Preis beim Weitsprung, den dritten Preis beim Rennen und den ersten Preis beim All Round gewonnen. Insgesamt ist das zweimal Gold, einmal Silber und zweimal Bronze. Dieses Jahr waren die Situationen beim Wettbewerb sehr schwierig. Beim Austragungsort haben die Lichtverhältnisse und der weiche Teppichbodenbelag Schwierigkeiten bereitet. Diese Faktoren haben die Strategie und den Plan des Teams getestet sowie die ganze Ausstattung der Roboter. Schließlich konnte man aus der Gesamtpunktzahl der zehn Wettbewerbe den ersten Platz beim „All Round“ belegen. Das war nicht einfach. Der Teamleiter Zhou Zhixue (im zweiten Jahr des Masterprogramms) sagte: „Seitdem ich im dritten Jahr des Bachelorprogramms bin, bin ich im Labor dabei. Ich habe selber mitgewirkt, die humanoiden Roboter zu entwickeln. Seit drei Jahren gehe ich mit dem Labor in den Wettkampf. Jetzt ist meine Einstellung ganz anders. Ich bin sehr froh, dass wir den ersten Platz im „AllRound“ gewonnen haben und ich danke den studentischen Leitern für ihre Hilfe und dem studentischen Nachwuchs für ihren Fleiß. Ich hoffe, wir können diese wertvolle Erfahrung an die nächste Generation weitergeben, sodass das Team immer besser wird.“

Der Vorsitzende des HuroCup, Jacky Baltes, schlägt vor, dass man den Beitrag des verstorbenen Assistenzprofessors der Abteilung für elektronische Ingenieurwissenschaften, Zheng Jitai, ehren sollte. Dafür wurde das „Zheng Jitai Stipendium“ ins Leben gerufen, um junge Studenten dazu zu ermutigen, an dem Wettbewerb teilzunehmen und bei der Entwicklung der Roboter teilzunehmen. Xiao Shengru (Doktorstudent im ersten Jahr der elektrischen Ingenieurswissenschaften) ist diese spezielle Ehre zu Teil geworden. Er hat ein Stipendium im Wert von 500 Dollar bekommen. Xiao Shengru hat seit dem dritten Jahr seines Bachelorstudiums an der FIRA teilgenommen. Letztes Jahr war er Teamleiter und hat den ersten Preis bekommen. Gleichzeitig wurde er von Lehrer Zheng bei seinem Masterstudium betreut. Dass er das Stipendium bekommt, ist von großer Bedeutung.


Vier Studenten des elektronischen Maschinenbaus haben den ersten Preis beim landesweiten Mikrocomputerwettbewerb gewonnen

Am 16. Dezember wurde vom Forschungszentrum für Softwareentwicklung der National Central University der „landesweite Wettbewerb für Mikrocomputer und angewandte Systementwicklung“ in der National Taiwan University of Science and Technology veranstaltet. Vier Studenten der elektronischen Ingenieurswissenschaften im vierten Jahr von der Tamkang Universität haben mit ihren Werken in der Gruppe Smartlife beim „Survivalgame mit Bogenschießen kombiniert mit Virtualreality“ den ersten Platz (50.000 NTD) belegt. Der diesjährige Wettkampf setzt sich aus „der Gruppe mit Robotern und automatischer Kontrolle“, aus „der Gruppe Signalregelung und Kommunikation“ und aus „der Gruppe Smartlife“ zusammen. Insgesamt haben sich 137 Teams angemeldet und 78 Teams konnten an den Finals teilnehmen. Per Publikumsabstimmung wurden schließlich drei Teams für den ersten Preis, sechs Teams für den zweiten Preis, neun Teams für den dritten Preis und 18 Teams für ihre exzellente Arbeit ausgewählt.

Der Wettbewerb soll Lehrer und Studenten dazu ermutigen, an der Entwicklung von Mikrocomputer-Hardware teilzunehmen und praktische Fähigkeiten zu erlernen. Auf dem Wettbewerb waren viele kreative Werke, welche die Teams erfunden haben, ausgestellt. Der Teamleiter, Lin Zhengsheng (im vierten Jahr der elektronischen Ingenieurswissenschaften) erklärte, dass es anders sei als die früheren Virtualreality-Spiele. „Wir haben die Unity 3D Spielgestaltung und Virtualreality kombiniert. Wenn die Spieler unsere Daten benutzen, um mit dem Bogen auf Zombies zu schießen, werden sie nicht nur mit Wasser bespritzt, sondern auch der Bogen vibriert. Dass fühlt sich für die Spieler noch realer an.“ Gleichzeitig dankt er dem Assistenzprofessor der elektrischen Ingenieurswissenschaften, Zhou Jianxing, für seine Betreuung. „Dass wir an einem landesweiten Wettbewerb teilnehmen konnten, hat uns relativ viel Zeit Mühe gekostet. Wir sind froh, dass unsere Anstrengungen mit Erfolg gekrönt waren.
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