Zum Jubiläum des Murakami-Zentrums hat der berühmte Übersetzer Jay Rubin eine Rede gehalten

Post Date: 2015/12/1
Am 30. Oktober hielt Jay Rubin, emeritierter Professor der Harvard-Universität, berühmt für seine Übersetzungen der Werke von Haruki Murakami, anlässlich der ersten Jubiläumsfeier des Haruki Murakami-Forschungszentrums einen Festvortrag in der Tamkang Universität. Zu den Teilnehmern des Vortrags zählten der Leiter der Kulturabteilung der japanischen Interchange Association, Yanze Yadai, der Direktor der taiwanesisch-japanischen Gesellschaft für Sprache und Erziehung, Lai Jinque, und etwa 200 weitere Personen.

Der Direktor des Murakami-Zentrums Ceng Quigui hielt eine Rede und dankte Jay Rubin und seiner Ehefrau für die gemeinsame Teilnahme und die Unterstützung. Yanye Yadai drückte seinen Respekt für das Murakami-Forschungszentrum aus und bedankte sich, dass es das akademische Forschungsgebiet in Taiwan für die Werke Haruki Murakamis erweiterte. Er hofft, dass sich das Murakami-Forschungszentrum zukünftig noch weiter erfolgreich entwickeln könne.

Jay Rubin sprach in seinem Vortrag einen Roman von Haruki Murakami, „The sun gods“ (Die Sonnengötter) an. Er erzählte von seinen Erfahrungen beim Übersetzen des Werks von Haruki Murakami ins Englische und von seinem eigenen kreativen Prozess Literatur zu schaffen. Jay Rubin sagte, dass seine Dankbarkeit schon im Jahr 1991 begann, als er das erste Mal mit Haruki Murakami in Kontakt kam. Maurakami rief ihn persönlich an und sagte ihm, dass er sehr zufrieden mit der Übersetzung von „Bäckereiüberfall“ sei. Jay Rubin bewundere ihn von ganzem Herzen. Er habe die Fähigkeit, den Leser dazu zu veranlassen, dass er die Welt durch die Augen des Hauptdarstellers sehe und diese Stimmung nachempfinden könne.

In der Fragerunde stellten alle enthusiastisch ihre Fragen. Xiaoze Ziran, Professor der Englischabteilung der Tamkang Universität, fragte, ob beim Prozess der Übersetzung Schwierigkeiten aufgetreten seien. Jay Rubin erwiderte, dass der Schreibstil Haruki Murakamis seinem Gerüst nach eine englische Art und Weise des Denkens widerspiegle, aber im Großen und Ganzen schreibe er immer noch auf Japanisch. Das beeinflusse seine englische Übersetzungsarbeit jedoch nicht im Geringsten.

Der japanische Student, Zuo Chuanlan, der im ersten Jahr seines Masterstudiums in der Japanisch-Abteilung ist, sagte glücklich: „Ich mag die Werke von Haruki Murakami. Ich fühle mich erquickt, dass ein berühmter Übersetzter Murakamis Werke wertschätzt.“
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